Endlich wieder Turnfahrt! Und das Wetter meinte es ausnahmsweise perfekt mit uns: Pünktlich zum Wochenende vom 13. und 14. Juni zeigte sich die Sonne und begleitete uns auf unserer Reise nach Graubünden.

Mit dem Zug ging es zuerst nach Chur. Dort erwartete uns die Stadtführung «Churios», die ihrem Namen alle Ehre machte. Bevor wir jedoch in die Geschichte und Kuriositäten der Stadt eintauchen konnten, musste erst ein kleines Problem gelöst werden: Bei einer Turnerin verabschiedete sich die Schuhsohle. Mit vereinten Kräften, Sekundenkleber und Paketband wurde der Schuh kurzerhand repariert – und hielt tatsächlich bis zum Schluss durch!

Die Führung war spannend und abwechslungsreich. Interessant war auch der Besuch des ehemaligen Gefängnisses Sennhof, das heute als Hostel genutzt wird. Die Zimmer heissen dort passenderweise «Kittchen».

Weiter ging es mit dem Postauto nach Flims. Von dort wanderten wir zum Aussichtspunkt Il Spir, wo wir die fantastische Aussicht auf die Rheinschlucht geniessen konnten. Nach dem Mittagspicknick bezogen wir unsere Zimmer im Hotel des Alpes. Beim gemeinsamen Nachtessen und anschliessenden Jassen sowie einigen lustigen Runden «Meier» liessen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Nach dem Frühstück am Sonntag stand zunächst Minigolf auf dem Programm. Anschliessend fuhren wir mit dem ÖV nach Valendas und starteten unsere Wanderung durch die beeindruckende Rheinschlucht – den sogenannten Swiss Grand Canyon. Über Stock und Stein führte der Weg bis nach Versam. Die spektakulären Ausblicke und die Naturkulisse begeisterten uns immer wieder.

Natürlich durfte auch eine kurze Pause direkt am Rhein nicht fehlen. Dort wurde eine kleine «Erfrischung» ausgeschenkt. Die Becher wurden anschliessend gleich im kalten Rheinwasser ausgespült. Dabei sorgte das rutschige Ufer noch für einen kleinen Schreckmoment: Als eine Turnerin ihren Becher reinigen wollte, gerieten die Steine unter ihren Füssen plötzlich ins Rutschen. Glücklicherweise blieb es bei nassen Schuhen, einem Kratzer und einem erleichterten Lacher der ganzen Gruppe.

Zum Abschluss kehrten wir noch im Café zur Einkehr ein – der Name war Programm. Schon bald hiess es dann Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Zwei erlebnisreiche Tage mit viel Bewegung, schönen Gesprächen und vielen gemeinsamen Lachern bleiben uns in bester Erinnerung.